Brain-Wave III war die erste Melodie, die der kleine Markus an Papas alter Dr. Böhm Orgel ausgetüftelt hat. Später wurde sie dann Teil des ersten von drei Synthialben: Brain Wave, Illusion und Formation. Die drei Machwerke bestanden aus albernen kleinen Melodien über einer Standard Keyboard-Begleitautomatik, und es ist besser, wenn sie der geduldigen Hörerschaft erspart bleiben. Den zuerst geschriebenen Teil III arrangierte ich aber später in einem kleinen Anflug von Nostalgie nochmal neu. Das gleiche gilt für den letzten Samba, mit dem ich mich einst bei Jarre für Magnetic Fields V rächen wollte.

Später war es mir dann vergönnt, ein paar Tage an dem original authentischen 70er-Jahre-Synthi schlechthin herumzutüddeln: Dem Minimoog. Ein Wunder, dass das verstaubte Ding noch funktioniert hat.

Eine weitere Nostalgiewelle überkam mich, als die ersten Computerprogramme zur Simulation alter Kult-Synthesizer aufkamen. Erneut eiferte ich meinem einstigen Vorbild Jean-Michel Jarre nach. Diesmal allerdings mit etwas mehr Distanz und einem gewissen Augenzwinkern. (Für die Uneingeweihten: die ersten beiden Jarre-Alben hießen Oxygene und Equinoxe, und das Cover des letzteren war dem Bildchen rechts, auf dem ich mich so oft geclont habe, nicht unähnlich.)